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Datenschutzerklärung – Unwind

Gültig ab: 5. Oktober 2026

Unwind ist eine Android-App, die dich eine Linie mit dem Finger nachfahren lässt, bevor sich eine App öffnet, die dich ablenkt. Diese Datenschutzerklärung sagt in einfachen Worten, was die App mit Informationen macht und was nicht. Die Kurzfassung: Unwind hat keinen Server und kein Konto, und kein Code, den wir geschrieben haben, baut eine Netzwerkverbindung auf – die App schickt also nie etwas von dem, was sie über dich aufzeichnet, irgendwohin. Was sie aufzeichnet, wird auf deinem Handy aufbewahrt und landet in deinem eigenen Google-Konto nur dann, wenn die Sicherung von Android es dorthin kopiert. Die Abrechnungsbibliothek von Google, die die App braucht, damit man sie kaufen kann, schickt Google eigene Diagnosedaten, und nichts von dem, was Unwind aufzeichnet, ist darin enthalten.

Der Bedienungshilfen-Dienst

Die App-Sperre funktioniert über einen Bedienungshilfen-Dienst von Android. Wenn du zu einer anderen App wechselst, meldet Android dem Dienst, dass ein Fenster in den Vordergrund gekommen ist. Diese Meldung enthält den technischen Namen der App, die jetzt auf dem Bildschirm ist (zum Beispiel com.instagram.android), dazu Angaben wie den Titel des Fensters. Der Dienst liest den Namen der App und ignoriert den Rest.

Damit du pro Besuch nur einmal nachfahren musst, hält der Dienst, solange er läuft, außerdem zwei Dinge in seinem Arbeitsspeicher: den Namen der App, in der du gerade bist – ein einzelner Name, der ersetzt wird, sobald du in eine andere App wechselst – und einen Vermerk, dass du für eine App schon nachgefahren bist, der so lange gilt, wie du in dieser App bleibst. Öffnest du darin eine Tastatur, eine Fotoauswahl oder einen Systemdialog, musst du nicht ein zweites Mal nachfahren; wechselst du in eine andere App oder auf den Startbildschirm oder lässt du den Bildschirm dunkel werden, ist der Vermerk weg, und wenn du zurückkommst, musst du noch einmal nachfahren. Ein Besuch in Unwind selbst, etwa um eine Karte zu öffnen, die dir jemand geschickt hat, beendet ihn nicht. Öffnest du diese Datenschutzerklärung aus den Einstellungen von Unwind in einem Browser, den du durchgestrichen hast, legt das denselben Vermerk an, ohne dass du nachfahren musst, und er endet auf dieselbe Weise.

Damit du auch dann nachfahren musst, wenn du nach dem Entsperren direkt in einer durchgestrichenen App landest, hält der Dienst, solange das Handy gesperrt ist, noch eine Sache fest: den Namen einer durchgestrichenen App, die hinter dem Sperrbildschirm in den Vordergrund gekommen ist, und wann das war. Beides wird vergessen, sobald du das Handy entsperrst oder der Bildschirm dunkel wird.

Um „du bist in eine andere App gewechselt“ von „über der App, in der du schon warst, hat sich eine Tastatur geöffnet“ zu unterscheiden, fragt der Dienst Android, welche deiner installierten Apps Launcher sind, welche Tastaturen sind und welche ein Symbol auf dem Startbildschirm haben. Diese Listen beschreiben die Apps auf deinem Handy, nicht dich, und sie werden bei jedem Start des Dienstes neu ermittelt.

Nichts davon wird abgespeichert, und nichts davon verlässt das Handy. Es liegt im Arbeitsspeicher der laufenden App und ist weg, sobald der Dienst anhält.

Diesen Dienst schaltest du selbst in den Bedienungshilfen von Android ein, nachdem die App ihn erklärt hat, und dort kannst du ihn jederzeit wieder ausschalten.

Was die App auf deinem Handy speichert

Alles Folgende liegt im privaten Speicher der App auf deinem Gerät, in einer Datenbank namens unwind.db – bis auf die Frage, ob du die App gekauft hast: Das ist ein einzelner Ja-Nein-Wert in einer kleinen Einstellungsdatei der App selbst. Wir haben davon keine Kopie und keine Möglichkeit, es zu lesen.

Kopien vor einem Update: Wenn ein Update ändern soll, wie diese Datenbank aufgebaut ist, kopiert die App sie vorher so, wie sie ist, in denselben privaten Speicher, damit ein späteres Update deine Daten zurückspielen kann, falls ein Update einmal etwas falsch macht. Eine Kopie enthält, was die Datenbank in diesem Moment enthielt, bleibt auf deinem Handy und gehört nicht zur Sicherung von Android. Die Kopien der letzten drei solcher Updates werden aufbewahrt, ältere werden gelöscht. Was du in der App löschst, etwa eine Karte, kann in einer Kopie weiterbestehen, die vor dem Löschen angelegt wurde, bis auch diese Kopie gelöscht wird.

Löschen: Wenn du die App deinstallierst oder ihren Speicher in den Android-Einstellungen leerst, wird alles davon dauerhaft vom Handy gelöscht, die Kopien eingeschlossen. Eine Kopie, die die Sicherung von Android in deinem Google-Konto angelegt hat (siehe unten), wird dadurch nicht gelöscht. Sie kann bestehen bleiben und wiederhergestellt werden, wenn du die App erneut installierst, bis sie abläuft oder du sie in den Sicherungseinstellungen deines Google-Kontos löschst.

Die Sicherung von Android

Die App erlaubt die Standard-Sicherung von Android. Das heißt: Alles, was oben aufgeführt ist – die Apps, die du durchgestrichen hast, deine Einstellungen, deine Karten, das Tagebuch deines Wartens, Beginn und Ende deiner kostenlosen Testphase und ob du die App gekauft hast – kann in die App-Sicherung deines eigenen Google-Kontos kopiert und von dort wiederhergestellt werden, wenn du ein neues Handy einrichtest oder die App neu installierst. Wechselst du mit der Handy-zu-Handy-Übertragung von Android auf ein neues Handy, wird dasselbe mitkopiert. Diese Sicherung ist eine Funktion von Android zwischen dir und Google, und es gilt die Datenschutzerklärung von Google – sie geht nicht an uns, und wir können sie nicht lesen. Die App-Sicherung kannst du in den Systemeinstellungen von Android für das ganze Handy oder nur für diese App ausschalten.

Was auf das Internet zugreift

Kein Code, den wir geschrieben haben. Nichts, was wir in Unwind geschrieben haben, baut eine Netzwerkverbindung auf: keine Analysedienste, keine Absturzberichte, kein Server von uns, den die App aufrufen könnte. Jede Linie, jede Karte und jede Zeichnung wird auf dem Handy selbst erzeugt oder gelesen.

Drei Dinge drumherum sagen wir lieber offen, weil du sie selbst prüfen kannst und sie zuerst hier hören solltest.

  1. Die fertige App trägt tatsächlich die Erlaubnis INTERNET, dazu ACCESS_NETWORK_STATE, und der Play-Eintrag wird deshalb „Auf alle Netzwerke zugreifen“ nennen. Wir fordern keine der beiden an. Sie kommen mit der Abrechnungsbibliothek von Google Play in die App, die eine Diagnose-Komponente von Google mitbringt, und eine Erlaubnis, die irgendeine Bibliothek deklariert, wird zu einer Erlaubnis, die die ganze App deklariert. Uns wäre es lieber, es wäre anders. Die Erlaubnis herauszunehmen hieße, einen Teil der Abrechnungsbibliothek herauszunehmen, und das liefern wir erst aus, wenn wir nachgewiesen haben, dass dadurch der Kauf der App nicht kaputtgeht.
  2. Diese Bibliothek nutzt das Internet, und zwar für eigene Diagnosedaten. Die App braucht sie, damit man sie kaufen kann, und nutzt sie bei jedem Öffnen der App, um bei Google Play nachzufragen, ob du sie gekauft hast. Die Bibliothek schickt Google eigene Diagnosedaten darüber, wie diese Anfragen gelaufen sind, dazu Angaben zum Gerät: Modell und Android-Build, das Land, die Sprache und die Zeitzone, auf die es eingestellt ist, der Code des Mobilfunkanbieters, die Art des Netzwerks, in dem es sich befindet, und welche Versionen von Unwind und der Bibliothek laufen. Das geht an Google, nicht an uns, und es gilt die Datenschutzerklärung von Google. Nichts von dem, was Unwind aufzeichnet, ist darin enthalten – nicht die Apps, die du durchgestrichen hast, nicht das Tagebuch deines Wartens, nicht deine Karten.
  3. Käufe über Google Play werden von Google Play abgewickelt, in der eigenen App von Google und auf den Servern von Google. Zahlungsangaben gehen an Google, nie an uns – Unwind erfährt nur „gekauft“ oder „nicht gekauft“ und speichert diesen Ja-Nein-Wert auf dem Handy. Für den Kauf gilt die Datenschutzerklärung von Google.

Nichts davon ändert das, worauf es ankommt. Die Apps, die du durchgestrichen hast, das Tagebuch deines Wartens und deine Karten werden in den privaten Speicher dieses Handys geschrieben und von dort wieder gelesen, und keine einzige Codezeile in dieser App schickt davon etwas irgendwohin. Die einzige Kopie davon, die das Handy verlassen kann, ist die, die die Sicherung von Android selbst anlegt, wie oben beschrieben.

Eine Karte verschicken

Eine Karte, die du gezeichnet hast, kannst du an jemand anderen verschicken. Dann schreibt die App genau diese eine Karte in eine temporäre Datei und übergibt sie dem Teilen-Menü von Android, und du wählst, wohin sie geht. Die Datei enthält die Zeichnung und ihren Namen – nichts über dich, dein Handy oder die Apps, die du durchgestrichen hast. Die App teilt nie etwas von sich aus und nie mehr als die eine Karte, die du ausgewählt hast.

Was die App nicht tut

Alle Erlaubnisse, vollständig

Drei, die Unwind anfordert:

Und drei, die in den Bibliotheken stecken, auf denen die App aufbaut. Android übernimmt sie in die fertige App, als hätte die App selbst darum gebeten, also sind es auch die Erlaubnisse der App, und deshalb stehen sie hier:

Und eine, die Google Play der Kopie hinzufügt, die es ausliefert:

Das ist die ganze Liste. Die ersten sechs werden bei jedem Release-Build gegen die fertige App geprüft, statt hier aus dem Gedächtnis aufgeschrieben zu werden; die letzte fügt Google Play hinzu, nachdem die App hochgeladen wurde, wo kein Build sie sehen kann, deshalb wird sie bei jedem Release gegen das geprüft, was die Play Console meldet.

Kinder

Unwind ist für Erwachsene gemacht und richtet sich nicht an Kinder unter 13 Jahren. Unabhängig vom Alter wird nichts von dem erhoben, was Unwind aufzeichnet. Erhoben werden nur die Diagnosedaten der Abrechnungsbibliothek über das Handy, beschrieben unter „Was auf das Internet zugreift“, und sie gehen an Google.

Änderungen an dieser Datenschutzerklärung

Sollte die App jemals etwas tun, das diese Datenschutzerklärung nicht abdeckt, wird die Erklärung zuerst aktualisiert, und das Datum bei „Gültig ab“ oben ändert sich. Die App verlinkt in den Einstellungen unter „Datenschutzerklärung“ auf die aktuelle Fassung.

Kontakt

Fragen zum Datenschutz: support@hackneyhackers.com